18.02.2026
Presseerklärung des Grünen Kreises Bremerhaven
18.02.2026
Grüner Kreis Bremerhaven fordert zügige Umsetzung des Landschaftsprogramms - Prioritäten in Bremerhaven
Der Grüne Kreis begrüßt, dass der Senat und die Bremische Bürgerschaft (Landtag) im Herbst 2025 nun endlich die Fortschreibung des Landschaftsprogramms – Teil für die Stadt Bremerhaven beschlossen haben.
„Nun müssen aber zügig die dort festgelegten Prioritäten für unsere Stadt durch den Magistrat und den Senat umgesetzt werden“, fordert die 1. Vorsitzende des Grünen Kreises, Sybille Böschen.
Nach ihrer und der Auffassung des Ehrenvorsitzenden Wilfried Töpfer gehören unbedingt dazu die schon längst überfällige Ausweisung des Fehrmoores als Naturschutzgebiet und die Leherheider Fläche „In den Plättern“ als Landschaftsschutzgebiet.
Bei beiden Vorhaben müssen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung alte Bebauungspläne, die vor Jahrzehnten dort Wohnbebauung ermöglichen sollten, aufheben und der Natur den Vorrang geben.
Von der „Oberen“ Naturschutzbehörde in Bremen erwartet der Grüne Kreis, dass die mit der IKEA-Ansiedlung im Süden der Stadt im Rahmen des öffentlichen Auslegungsverfahrens gemachte Zusage, die Rohrniederung von einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umzuwidmen, baldigst erfolgt. Diese Zusage ist mittlerweile elf Jahre her.
Durch das neue Landschaftsprogramm sehen Böschen und Töpfer gute Chancen, die nördliche Geesteniederung sowie die Restmoorflächen z.B. in Leherheide und in Surheide ökologisch zu verbessern und dauerhaft zu sichern.
Töpfer, der als damaliges Mitglied der staatlichen Deputation für Umweltschutz maßgeblich an der am 9.4.1994 erfolgten Unternaturschutzstellung des Weserportsees mitbeteiligt war, freut sich, dass nun über das Landschaftsprogramm der See und das Gebiet umzu aufgewertet und damit weiter gesichert wird.
Abschließend stellt der „Grüne Kreis“ fest, dass seine 2020 aufgestellten Forderungen an die Fortschreibung des Teils Bremerhaven des Landschaftsprogramms größtenteils vom Land übernommen worden sind.
Dazu zählen neben den oben aufgeführten Maßnahmen u.a. auch die Weiterentwicklung der Neuen Aue, der Erhalt der „wilden“ Flächen zwischen dem Autobahnzubringer Überseehafen und dem Neuen Auesee.