Wassermanagement im Garten

Bildtext: Plakat zur Veranstaltung. Erstellt durch Stadtbibliothek Bremerhaven.

(Plakat: Stadtbibliothek Bremerhaven)

Was braucht man, um Pflanzen im heimischen Garten gedeihen zu lassen? Klar, die Pflanzen an sich. Dann auch gute Erde. Vergessen darf man aber auch nicht Feuchtigkeit. Entweder in Form des natürlichen Niederschlags oder aber Wasser, was den Pflanzen mit des Gärtners Hilfe gereicht wird. In der Stadtbibliothek Bremerhaven referierte Oliver Henrikson, Bezirksfachberater im Bezirksverband der Gartenfreunde Bremerhaven-Wesermünde, am Montag, 30. März 2026, zum Thema „Klimaangepasste Bewässerungssysteme für Garten, Balkon & Co“.

Bildtext: Oliver Henrickson führte einige Hilfsmittel zum Bewässern vor.

Oliver Henrickson führte einige Hilfsmittel zum Bewässern vor.

Rund eine Stunde dauerte Henriksons Vortrag. Und auch danach war der Wissenshunger der Zuhörer noch nicht gestillt, was man anhand ihrer Fragen sah.
Henrikson startete mit „Sieben Tipps fürs richtige Gießen“: Lieber seltener, aber reichlich; einmal Hacken spart dreimal gießen; aufs Wetter achten; zum richtigen Zeitpunkt gießen (lieber morgens, abends freuen sich eher die Schnecken); kratzen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erkennen; einen Gießwall aus Erde anlegen. Seine Ratschläge reichten bis zur Feststellung: „Wer mulcht, spart sich das Gießen.“

Bildtext: Die Zuhörer hingen an den Lippen von Oliver Henrikson.

Die Zuhörer hingen an den Lippen von Oliver Henrikson.

Den Bereich um die Pflanzen solle man vor Verdunstung schützen, auch vor Winddruck und vor Insekten.
Die verschiedenen Pflanzen haben unterschiedlichen Flüssigkeitsbedarf. Es gebe auch Pflanzen, denen es reicht, wenn sie einmal in der Woche gegossen werden, zusätzlich zum natürlichen Niederschlag oder bei langanhaltenden Trockenperioden. Tomaten, Gurken oder Zucchini freuen sich über eine regelmäßige Feuchtigkeitsgabe; einer Pflanze genügten zwei bis drei Liter Wasser, und das zweimal pro Woche.

Bildtext: Eine kleine Auswahl an Bewässerungshilfen.

Eine kleine Auswahl an Bewässerungshilfen.

Leitungswasser sollte die Gärtnerin nicht verwenden. Das sei zu kalt und zu kalkhaltig. Regenwasser sei die bessere Lösung.
Wie man das Gießwasser zur Pflanze bringt, erläuterte Henrickson gegen Ende seines Vortrags. Dazu hatte er verschiedene Bewässerungssysteme mitgebracht, denen Verwendung er demonstrierte. Ohne Wasser, versteht sich.